Der Duft ist eines der ersten Signal, die fremde Menschen von uns
wahrnehmen. Sympathie und Antipathie hängen eng mit unserer
persönlichen Duftnote zusammen.
Das Sprichwort: "Ich kann Dich nicht riechen" verdeutlicht dies.
Die Wirkung der Düfte
Jeder Duft, den wir aufnehmen, wirkt direkt auf das Gehirn. Der Mensch
besitzt ca. 30 Millionen Riechzellen, mit denen er die Gerüche seiner
Umgebung wahrnimmt. In Bruchteilen einer Sekunde werden die Impulse an die
Region im Gehirn weitergeleitet, die für Empfindungen und Gefühle
verantwortlich ist. Hier werden Emotionen und Erinnerungen gespeichert, die mit
den verschiedenen Gerüchen verbunden sind. Jeder Duft löst in uns
unbewusst und spontan Emotionen aus. Das kann Zuneigung oder Ablehnung, Appetit
oder Ekel oder auch Angst sein.
Der Geruchssinn bestimmt auch die Partnerwahl
Die Partnerwahl des Menschen wird stark von dem Geruchsinn beeinflusst.
Besonders Frauen besitzen die Fähigkeit, buchstäblich einen Partner
zu "erschnüffeln", der möglichst gegensätzliche
Erbanlagen besitzt. Das geschieht unbewusst, sorgt aber dafür, dass die
gemeinsamen Kinder mit den bestmöglichen Voraussetzungen für ein
gesundes Leben ausgestattet sind. Aus diesem Grund ist der Geruchssinn der
Frauen in der ersten Hälfte des Menstruationszyklus besonders
ausgeprägt.