Die Haut nimmt
circa 1,8 Quadratmeter Fläche ein und ist mit etwa 7% Anteil am
Körpergewicht das größte Organ des Menschen. Sie bildet einen
Schutzmantel gegen schädliche Umwelteinflüsse, reguliert den Wasser-
und Wärmehaushalt und nimmt als sensibles Sinnesorgan Berührung,
Kälte, Wärme und Schmerz wahr.
Unter der Oberfläche befinden sich noch zwei weitere Hautschichten. Diese
drei Schichten arbeiten wie ein eingespieltes Team zusammen. Die
äußere Schicht, die Oberhaut, schützt unseren Körper gegen
die Einflüsse von außen. Sie verhindern das Eindringen von
Schmutzteilchen und Krankheitserregern in tiefere Gewebeschichten. Diese
Barrierefunktion wird durch einen hauteigenen Schutz, den
Säureschutzmantel, noch verstärkt. Die darunterliegende
Schicht, die Lederhaut, sorgt dafür, daß
unsere Haut Halt hat und gleichzeitig elastisch ist. Die tiefste Hautschicht,
die Unterhaut, ist unsere "Isolier- und Speicherschicht". Sie besteht
hauptsächlich aus Fett und Wasser und verleiht uns unsere typischen
Körperformen.
Regelmäßig, in einem Zeitraum von circa vier Wochen, wird der
äußerste Teil der Oberhaut regeneriert. Dabei werden die
äußersten Zellen der Oberhaut in Hornzellen umgewandelt. Sie werden
flacher, sterben ab und lösen sich schließlich, um neuen Zellen
Platz zu machen.